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Ernährung in der Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft

Worauf sollte man auf jeden Fall achten bei der Ernährung in der Schwangerschaft?

Liebe Mamis und werdende Mamis, die richtige Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist sehr wichtig sowohl für eure Gesundheit, als auch für die des Babys. Ist ja eigentlich auch nicht ungewöhnlich, oder?
Das, was man sich an Nahrung zuführt, wird ja schließlich auch vom Ungeborenen aufgenommen und verarbeitet. Wenn man sich das vor Augen führt, dann wird mehr als erschreckend deutlich, wie wichtig die Qualität der Lebensmittel sein sollte!

Sowohl bei der Ernährung in der Schwangerschaft, als auch bei jedem anderen Menschen, ist eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen obligatorisch für den Erhalt der Gesundheit. In der Schwangerschaft hat es auch noch Einfluss auf ein zweites Leben. Das heißt nicht, dass man doppelt so viel essen muss, aber der Verzehr von sehr viel Gemüse ist eigentlich unabdingbar. Die Herkunft des Gemüses sollte hochwertig sein – wenn man es sich leisten kann, dann vom regionalen Biohändler. Das gilt auch für den Fleisch- und Fischkonsum, der natürlich in Maßen gehalten werden sollte. So wird eine Übersäuerung des Organismus verhindert. Dabei gilt es auch grundsätzlich, aber vor allem in der Schwangerschaft darauf zu achten, dass alles wirklich gut durchgebraten ist, da Fisch und Fleisch im Rohzustand ein großes Gesundheitsrisiko für das Ungeborene darstellt.

Worauf man besser verzichten sollte

Dem Verzehr von Weizen ist grundsätzlich abzuraten (siehe das Buch: „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“). Stattdessen ist beispielsweise Reismehl zu empfehlen.

Auf diese Nährstoffe sollte man achten

Das sind nicht alle Nährstoffe, aber einige sehr wichtige:

  • Vitamin D3-Spiegel im Blut

-mit einem Vitamin D3-Mangel der Mutter während der Schwangerschaft sind eine ganze Menge an späteren Erkrankungen des Kindes verbunden (siehe: http://americanpregnancy.org/pregnancy-health/vitamin-d-and-pregnancy)

-Vitamin D3 produziert der Körper durch das Sonnenlicht selbst, wenn man sich diesem aussetzt. Zur Mittagszeit im Sommer für 10-20 min ganzkörper würde ausreichend sein

-ansonsten ist in Avocados und fettem Fisch Vitamin D3 enthalten

Die Liste ist eigentlich unerschöpflich, aber diese Drei vergessen viele zu berücksichtigen.

Als kleine Anregung

Damit ihr einen kleinen Anreiz bekommt, wie lecker ihr kochen könnt während der Schwangerschaft und auch danach: Hier das Rezept zum Bild – mit viel Gemüse, ohne Weizen und gesunden Zutaten:

Zutaten für 2 Personen:
– 1 Zucchini
– 2 mittelgroße Süßkartoffeln
– 2 mittlere Tomaten
– ca 1cm großes Stück Ingwer
– 1 halbe Zitrone
– 200 ml Kokosmilch
– 1,5 EL Gemüse Brühe (meine Empfehlung: die Naturata Gemüsebrühe)
– 200g Lachsfilet mit Haut
– 1 EL Thai Curry Paste (ansonsten Galgant, Kurkuma, Zitronengras, Fenchelsamen, Curry)
– 2 Tl Agavendicksaft

Zubereitung:
Den Ingwer in kleine Stücke schneiden. Das Gemüse gründlich waschen und in mundgerechte Stücke scheiden. Die Süsskartoffel mit dem Ingwer als erstes in eine große Pfanne mit einem guten Teelöffel Kokosöl geben und um das Gemüse schonend zu braten lieber mittlere Temperaturen wählen. Nach ca 10 min die Zucchini dazu geben und weitere 5 min braten. Dann die Kokosmilch dazu und alle Gewürze, sowie Zitrone und Agavendicksaft.
In einer Pfanne parallel zur Süßkartoffel den Lachs anbraten, samt Haut. Wer möchte, kann die Haut vorher noch mal extra entschuppen- diese lösen sich aber durch das Braten auf und bilden eine leckere Kruste.

Als letzte Hinweise möchte ich noch auf den Weg geben, dass ich hier nur Empfehlungen ausspreche und zu ausführlichen Recherchen rate, da es sich hier um ein wirklich wichtiges Thema handelt! Allerdings gibt es inzwischen sehr viele Quellen, aber vor allem viele widersprüchliche und daher rate ich auch – durch Erfahrungsberichte von Schwangeren in meinem Bekanntenkreis- : Hört auf eure Intuition und euer Bauchgefühl! Viele berichteten, dass sie in der Schwangerschaft ein verändertes eher gesünderes Essbedürfnis hatten.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!